Prof. Dr. Dominique Schröder

Herr Professor Schröder, Sie sind Lehrstuhlinhaber für Angewandte Kryptographie und waren Teilnehmer der ersten „FAU Silicon Valley School“. Wie haben Sie davon profitiert?

Prof. Dr. Dominique Schröder, Lehrstuhl für Informatik 13
(Angewandte Kryptographie) (Bild: Patrick Hepf)

Schröder: Zunächst einmal kam ich in den Genuss hochkarätiger Vorträge bei Apple, Facebook, Google, Tesla und Co., das Programm liest sich ja wie ein „who is who“ der Hightech-Unternehmen. Spannend war hier vor allem der Blick „hinter die Fassade“: Wie sieht es bei Tesla in der Produktion aus? Was macht den Apple Park so besonders? Was versprechen sich Start-ups vom Silicon Valley? Am wichtigsten für mich persönlich war jedoch das Networking. Zwar bin ich bestens in der wissenschaftlichen Community vernetzt, aber Gurmeet Naroola hätte ich ohne die FAU Global Programs niemals kennengelernt. Der erfolgreiche Manager berät mein fünfköpfiges Start-up-Team inzwischen intensiv auf unserem Weg von der Forschung zur Innovation und bei der Ausgründung eines Unternehmens für IT-Sicherheit. Unter dem Namen „UMBRA“ entwickeln wir schon seit einiger Zeit Lösungen zum Schutz sensibler Daten und verbinden dabei Techniken aus der modernen Kryptographie mit aktuellsten Forschungsergebnissen. Erstes Produkt ist ein Data Breach Protection Service, mit dem sensible Daten vor Datenskandalen und Insider-Attacken geschützt werden können. Diesen Service und natürlich auch weitere Produkte wollen wir im Silicon Valley erfolgreich auf dem Markt positionieren. Und wie das geht, besprechen wir inzwischen fast jeden Tag mit Gurmeet Naroola.

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